Geschichte

Anknüpfungspunkt für unser Profil als katholische NIKOLAUS-VON-WEIS-SCHULE sehen wir in der Person des Bischofs Nikolaus von Weis. Zu seinen vielfältigen Initiativen zur Förderung der religiösen Bildung, Erziehung und Pflege von Kindern und Jugendlichen gehörte die Gründung des „Instituts der Armen Schulschwestern O.P.“ (1852), heute „Institut St. Dominikus O.P.“ und des Kinderheims „St. Nikolaus“ in Landstuhl (1853).

Die Trägerschaft der Schule (seit 1928 in Landstuhl als „Kindergärtnerinnenseminar“) ging im Jahr 1992 vom Institut St. Dominikus O.P. zunächst auf die Diözese Speyer und 2006 auf die Bischof von Weis – Stiftung zu Landstuhl über.

 

Unsere Zielsetzungen und unsere Erwartungen hinsichtlich Schule, Lehrern /-innen und Schülern /-innen sind folgende:

 

Ziele/Erwartungen hinsichtlich der Schule

  • Wir verstehen unsere Schule als Ort der Bildung, beruflichen Ausbildung und ganzheitlicher Erziehung, die sich am christlichen Menschenbild orientiert. Dabei besteht eine enge Zusammenarbeit mit Praxiseinrichtungen verschiedener sozialpädagogischer und –pflegerischer Arbeitsfelder.
  • Die Schule pflegt einen engen Kontakt mit und den Austausch zwischen Schülern, Schulleitung, Lehrkräften, Eltern, fachpraktischen Ausbildungsstellen, anderen Schulen und Einrichtungen.
  • Die Nikolaus-von-Weis-Schule ist offen für ein Miteinanderlernen und –leben von Schülern /-innen verschiedener Nationen, Kulturen und Religionen. Der ökumenische Gedanke ist ein grundlegender Bestandteil des schulischen Alltags.
  • Alle Beschäftigten der Schule tragen, in ihrer jeweiligen Funktion, Verantwortung für ein positives Schulklima. Die Atmosphäre an der Schule ist durch einen vertrauensvollen, mitmenschlichen Umgang geprägt. Gemeinsame Gottesdienste, Projekte, Sporttag mit Spielcharakter, Feste, Aktionen (z.B. Adventssingen) und Feiern an unserer Schule ermöglichen es Gemeinschaft auf vielfältige Art und Weise zu erfahren.
  • Ganzheitliche Erziehung beinhaltet für unsere Schule auch Offenheit für die Herausforderungen der heutigen Gesellschaft, Orientierung an den Wertvorstellungen des christlichen Welt- und Menschenbildes sowie Eintreten für Anliegen von Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung (z.B. jährliche Hungermarschprojekte, Sammlungen für Krankenhäuser in Afrika und verschiedene caritative Einrichtungen).

 

Ziele/Erwartungen hinsichtlich der Schüler

  • aktive Teilnahme am Schulleben und Übernahme von Verantwortung in vielfältiger Form (z.B. Schülervertretung, Unterrichtsprojekte, Projekttage, Ausrichtung von Festen und Feiern, Vorbereitung und Mithilfe bei Praxisanleitertreffen).
  • Bereitschaft sich mit ihrer schulischen und fachpraktischen Ausbildung sowie mit ihrer persönlichen Weiterentwicklung engagiert auseinander zu setzen.
  •  sich den Erwartungen des angestrebten Berufsbildes stellen (z.B. eigenverantwortliches Lernen, Verlässlichkeit, Übernahme von Verantwortung).
  • Bereitschaft christliche Grundwerte als eine stabile Basis personeller Identität und verantwortlichen praktischen Handelns anzuerkennen. Gemäß unserem schulischen Auftrag ist die Teilnahme am Religionsunterricht verpflichtend.
  • Sie sollen spüren, dass sie – unabhängig von ihren erbrachten „Leistungen“ – als Menschen und Persönlichkeiten in ihrer jeweiligen Einzigartigkeit und ihren jeweils spezifischen „Talenten“, aber auch mit ihrer Individualität, angenommen sind.

 

Ziele/Erwartungen hinsichtlich der Lehrer

  • Die Lehrkräfte begleiten die Schüler /-innen in ihrer Entwicklung und sind offen für eine fachliche und persönliche Ausein-andersetzung. Lehrkräfte und Schulleitung nehmen die Schüler /-innen dabei nicht defizit-, sondern kompetenzorientiert wahr. Der Umgang mit den Schülern / -innen ist dem jeweiligen Alter angemessen.
  • Neben dem Erreichen des Schul- und Berufsabschlusses (berufliche Handlungsfähigkeit) wird Wert auf die Entwicklung der jeweiligen Gesamtpersönlichkeit der Schüler /-innen gelegt, – also auch auf die menschliche und religiöse Dimension des Lebens im jeweiligen sozialen Kontext.
  • Alle am Schulleben Beteiligten sind gehalten durch ihr persönliches Engagement zum Gelingen der Schulgemeinschaft beizutragen. Hierfür ist das Vorbild der Lehrerinnen, Lehrer und Bediensteten von besonderer Bedeutung.
  • Innerhalb der modularen oder lernbereichsbezogenen Ausbildungsstruktur einzelner Ausbildungsgänge sollen Abstimmungen der Ausbildungsinhalte zwischen den einzelnen Modulen bzw. Lernbereichen regelmäßig vorgenommen werden.