Sozialassistenz

P1000417Höhere Berufsfachschule (HBF) Sozialassistenz

Die zweijährige Höhere Berufsfachschule (HBF) Sozialassistenz führt zum schulischen Berufsabschluss als „Staatlich anerkannte/r Sozialassistent/-in” mit der Möglichkeit des Erwerbs der Fachhochschulreife.
Die Ausbildung ist ab dem Schuljahr 2009/10 vollschulisch; integriert sind Praktika von insgesamt 12 Wochen in sozialpädagogischen Einrichtungen, die zu einem Drittel in den Schulferien liegen.

Der Erwerb der allgemeinen schulischen Fachhochschulreife (FHS-Reife) ist bei Belegung der Zusatzquali-fikation im Fach Chemie und erfolgreich abgeschlossener Ergänzungsprüfung in den (im allgemeinen Fächerkanon enthaltenen) Fächern Mathematik, Deutsch / Kommunikation und Englisch möglich. Nach Absolvierung eines halbjährigen einschlägigen Praktikums wird die allgemeine, bundesweit gültige FHS-Reife erworben.P1000456

Die Ausbildung ist in Lernbereiche gegliedert und schließt mit einer Prüfung ab, die aus einer Projektarbeit, einer schriftlichen Prüfung im Fach Berufsbezogener Unterricht (BBU) und einem mündlichen Prüfungsteil besteht. Ist die Endnote im Fach BBU schlechter als „ausreichend“, so ist die Prüfung nicht bestanden. Die HBF Sozialassistenz richtet sich an Interessenten am gesamten sozialpädagogischen und sozialpfle-gerischen Arbeitsfeld und dem Bereich der in Rheinland-Pfalz eingestellten Kinderpflegeausbildung; dem entsprechend werden, neben dem pädagogisch – berufsbezogenen Lernbereich (mit Inhalten aus Päda-gogik / Psychologie; Didaktik/Methodik der sozialpädagogischen Praxis) und allgemein bildenden Inhalten (wie z.B. Deutsch / Kommunikation; Englisch; Spiel- und Bewegungserziehung; Kunst- / Werkerziehung) auch sozialpflegerische Kenntnisse vermittelt.

P1000453Mögliche Berufsfelder

Die Ausbildung vermittelt eine eigenständige Berufsausbildung, die etwa der Kinderpflege – Ausbildung gleichgesetzt werden kann. Sozialassistenten/-innen arbeiten in der Familien-, Heilerziehungs- und Kinderpflege, wo sie hilfsbedürftige Personen betreuen, unterstützen und fördern. Sie arbeiten in allen Bereichen, in denen auch Erzieher eingesetzt sind und unterstützen diese, z.B. in Kindertagesstätten, aber auch in Tagesförderstätten und Wohnheimen für behinderte Menschen sowie im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit sowie der Erziehungshilfe. Weitere Tätigkeitsfelder sind ambulante soziale Dienste, Familienberatungsstellen, diakonische Dienste oder Sozialämter sowie der Bereich der Betreuung und Pflege von Personen in Privathaushalten.

P1000440Übergang zur Erzieherausbildung:

Der erfolgreich erworbene Abschluss als „Sozialassistent /-in“ ermöglicht den Zugang zur Erzieherausbildung.

Die erfolgreich abgeschlossene Erzieherausbildung beinhaltet den Erwerb der Fachhochschulreife für Rheinland-Pfalz, sofern das Modul „berufsbezogene Kommunikation in einer Fremdsprache“ mindestens mit der Note „ausreichend“ abgeschlossen wird.

Aufnahmevoraussetzung
ist der qualifizierte Sekundarabschluss I (,,Mittlere Reife”) oder ein gleichwertiger Abschluss.

P1000421Anmeldung
schriftlich oder persönlich über das Schulsekretariat im Zeitraum vom 01.02. – 28.02. jedes Jahres mit dem HJ – Zeugnis (beglaubigte Kopie) der 10. Klasse der abgebenden Schule (bzw. einem sonstigen Zeugnis, das den Sek. I – Abschluss bestätigt), Kopie der Geburtsurkunde, Aufnahmeformular (bei Minderjährigen: mit Unterschrift eines Erziehungsberechtigten), tabellarischem Lebenslauf. Die Schulplatzbelegung erfolgt in auf der Grundlage eines Auswahlverfahrens, bis alle Plätze belegt sind. Die Zusagen ergehen vor den Osterferien. Verspätete Anmeldungen kommen auf eine Warteliste.

Im Nachrückverfahren können freie Plätze nachträglich (bis Schulbeginn) belegt werden.

Weitere Informationen oder die Möglichkeit zur Beratung bzw. persönlichem Gespräch erhalten Sie, wenn Sie uns via E-Mail unter sekretariat@nvw-landstuhl.de oder im Downloadbereich.
Sie können uns auch unter 06371-62666 Montag bis Freitag zwischen 7:30 und 15:00 anrufen.

Wie freuen uns, wenn wir Ihnen helfen können.