Altenpflege

Interesse am Beruf der Altenpflege?               >>>Flyer Altenpflege

Sie wünschen den Beruf “Altenpflegerin” oder “Altenpfleger” zu erlernen?

a_img32 Wir bieten Ihnen die Möglichkeit dazu!

Bei uns ausgebildete Fachkräfte leisten einen qualifizierten Beitrag dazu, dass Menschen im Alter angemessen begleitet werden und ein menschenwürdiges Leben führen können.

Aufgabe
Bei der Aufgabe der Pflege und Betreuung alter Menschen greifen Pflege / Therapie und Alltagsgestaltung ineinander.Es gilt, die körperlichen, geistigen und sozialen Fähigkeiten alter Menschen, seine „Ressourcen”, zu erkennen, zu erhalten und zu fördern. Dazu zählt die Hilfe und Unterstützung bei allen Dingen des täglichen Lebens, welche die alten Menschen nicht mehr selbst bewältigen können. Die Arbeit und das Zusammensein mit alten Menschen gestalten sich täglich neu; kein Tag ist wie der andere. Als Altenpfleger /-in ist man Lebensbegleiter /-in und in dieser Funktion stets neu gefragt; außerdem erfährt man viel Interessantes und Spannendes aus dem Leben der alten Menschen.

 

Wie sieht die Ausbildung aus?
MINOLTA DIGITAL CAMERAZiel des Bildungsganges ist ein Abschluss als “Staatlich anerkannte/r Altenpfleger/in“.Die Ausbildung in diesem Gesundheitsfachberuf dauert im Regelfall 3 Jahre, Sie erfolgt in Teilzeitunterricht (theoretisch und praktisch) mit fachpraktischer Ausbildung in stationären, teilstationären oder ambulanten Einrichtungen der Altenpflege. Zusätzlich werden Praktika in stationären bzw. ambulanten Einrichtungen der Altenpflege und in Krankenhäusern mit geriatrischen und gerontopsychiatrischen Abteilungen sowie in Rehabilitationseinrichtungen abgeleistet.Die fachpraktische Ausbildung wird von der ausbildenden Schule gelenkt und überwacht.Mit bestandener Abschlussprüfung der Fachschule für Altenpflege wird zusätzlich die Fachhochschulreife zum Studium an einer Fachhochschule in Rheinland-Pfalz verliehen.

In welchen Fächern wird ausgebildet ?
Nach der ab Schuljahr 2004/05 geltenden Ausbildungs- und Prüfungsverordnung wird es einen in Lernfelder gegliederten Lehrplan geben. Es wird nicht mehr getrennt nach Fächern unterrichtet, sondern verschiedene Fachlehrer arbeiten in einem Team zusammen an einem Modul. Insgesamt gibt es 18 Module

A. Pflichtmodule

1. In den Beruf Altenpflege eintreten
2.1 Alte Menschen personen- und situationsbezogen pflegen
2.2 Dementiell erkrankte und gerontopsychiatrisch veränderte alte Menschen personen- und situationsbezogen
pflegen
3. Anleiten, beraten und Gespräche führen
4. Alte Menschen bei der Lebensgestaltung unterstützen
5. Pflege alter Menschen planen, durchführen, dokumentieren und evaluieren
6. Bei der medizinischen Diagnostik und Therapie mitwirken
7. a Anthropologisch-soziale Aspekte altenpflegerischen Handelns in religiöser Perspektive erschließen
(Evangelische Religion/Religionsgeragogik)
7. b Anthropologisch-soziale Aspekte altenpflegerischen Handelns in religiöser Perspektive erschließen
(Katholische Religion/Religionsgeragogik)
8. Institutionelle und rechtliche Rahmenbedingungen beim altenpflegerischen Handeln berücksichtigen
9. An qualitätssichernden Maßnahmen in der Altenpflege mitwirken
10. Mit Krisen und schwierigen Situationen umgehen
11. Theoretische Grundlagen in das altenpflegerische Handeln einbeziehen
12. Lebenswelten und soziale Netzwerke alter Menschen beim altenpflegerischen Handeln berücksichtigen
13. Alte Menschen bei der Wohnraum- und Wohnumfeldgestaltung unterstützen
14. Alte Menschen bei der Tagesgestaltung und bei selbstorganisierten Aktivitäten unterstützen
15. Die eigene Gesundheit erhalten und fördern
16. Berufliches Selbstverständnis entwickeln

B. Wahlpflichtmodule

18. Regionalspezifisches Lernmodul

C. Fachpraktische Ausbildung

 

Arbeitsumfeld

Altenpflege1Altenpflegern /-innen stehen unterschiedlichste Einsatzmöglichkeiten offen:Der Arbeitsplatz kann ein Altenpflegeheim, eine Klinik / Krankenhaus, eine Tagespflege- einrichtung, ein ambulanter häuslicher Pflegedienst oder eine Einrichtung der offenen Altenhilfe (z.B. Seniorenkoordinationsstelle einer Kommune) sein.In den meisten Arbeitsfeldern erfordert dies Schichtdienste, Wochenend- und Feiertagsarbeit-teilweise auch Nachtdienste. Das setzt eine gewisse zeitliche Flexibilität voraus, eröffnet aber auch besondere Chancen für die individuelle Lebens -und Freizeitgestaltung. Pflege im Heim ist Teamarbeit, meist arbeiten mehrere Kollegen/innen zusammen. In der ambulanten Pflege ist man hingegen (nach der Ausbildung) in der Regel allein unterwegs. Der Beruf bietet gute Möglichkeiten für eine Teilzeitbeschäftigung. Auch nach einer längeren Pause ist der Wiedereinstieg ins Berufsleben gut möglich.

Zukunftsaussichten
Der Beruf ist krisensicher und bietet vielfältige Einsatzfelder. Diese reichen von Altenpflegeheimen oder Kliniken über Einrichtungen der Tages- und Kurzzeitpflege und des sonderpädagogischen Bereichs bis hin zur häuslichen Pflege in ambulanten Pflegediensten. Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten gibt es in allen Einsatzfeldern durch Spezialisierung (z. B. in der gerontopsychiatrischen Pflege), in Leitung und Management
(z. B. als Wohngruppen-, Stations-, Pflegedienst- oder Heimleitung) sowie durch das Studium an einer Fachhochschule in Rheinland-Pfalz (Pflegepädagogik, -management).

Absolventen der Altenpflegeausbildung erlangen die Fachhochschulreife für Rheinland-Pfalz

„Ich werde gebraucht und kann den Menschen etwas geben; es wird mir aber auch Vertrauen und Anerkennung entgegen gebracht. Es ist einfach schön, sagen zu können: Andere Menschen haben sich auf mich verlassen, und ich habe ihnen helfen können.” (Schülerzitat)

Weitere Informationen oder die Möglichkeit zur Beratung bzw. persönlichem Gespräch erhalten Sie, wenn Sie uns via E-Mail unter sekretariat@nvw-landstuhl.de kontaktieren.

Sie können uns auch unter 06371-62666 Montag bis Freitag zwischen 730 und 1500 anrufen. Wie freuen uns, wenn wir Ihnen helfen können.